Die „Wurzeln der Gesundheit“

Frau Dr. Elvira Kern-Nagel, Fachärztin für Strahlentherapie und für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und ernährungsbeauftragte Ärztin, hielt am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019, im Graf-Zeppelin-Haus einen Vortrag zum Thema „Wurzeln der Gesundheit“. Überaus kompetent und gut verständlich wurden den ca. 90 Zuhörern in einer reich bebilderten Präsentation Anregungen für einen gesunden und aktiven Lebensstil aus integrativer medizinischer Sicht vermittelt.

Inhaltlicher Schwerpunkt waren die klassischen Naturheilverfahren, und darin als Basis die individualisierte Ernährungsoptimierung: vielseitig, bunt, vollwertig, aber auch genussvoll und mit Elementen aus der mediterranen und asiatischen Küche. Dazu ergänzend gab es Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln und zu einem aus onkologischer Sicht unterstützenden Ernährungsstil. Neben der Präferenz für pflanzliche Kost wurden auch pflanzen-basierte medizinische Konzepte vorgestellt. Die therapeutische Wirksamkeit von regelmäßiger körperlicher Bewegung und von Wasseranwendungen wird inzwischen von der medizinischen Forschung bestätigt – präventiv und in der Nachsorge. Die Referentin erläuterte auch die sogen. „Ordnungstherapie“ als zentrale psycho-hygienische, saluto-genetische Ressource. Interessanterweise hat der Allgäuer Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) – weithin nur als „Wasser-Doktor“ bekannt – schon vor 150 Jahren den Nutzen dieser naturheilkundlichen Grundlagen erkannt.

Abschließend gab Frau Dr. Kern-Nagel noch an drei Beispielen Einblick in die aktuelle medizinische Forschung: Aus den USA und von der Charité Berlin gibt es spannende Daten zum Thema „Fasten und Krebs“. Warum und wie „Waldbaden“ das Immunsystem des menschlichen Körpers kräftigt, wird momentan vor allem im asiatischen Raum stark beforscht. Und die moderne Epigenetik zeigt, warum der Mensch nicht „Sklave seiner Gene“ ist, sondern durch einen klugen Lebensstil das Potential seiner Gesundheit erhalten und fördern kann.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Zuhörer die Möglichkeit, Fragen an die Referentin zu stellen.

Dr. E. Kern-Nagel, 30.10.2019

Einführungskurs für neue Ehrenamtliche abgeschlossen

Mit großer Begeisterung und Motivation nahmen elf Frauen und ein Mann am Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter im Hospizdienst teil, den die Hospizbewegung St. Josef im Franziskuszentrum in Friedrichshafen angeboten hatte. Drei Teilnehmerinnen kamen aus Tettnang und werden künftig für die dortige Hospizgruppe im Einsatz sein. Von Mitte Januar an bis Ende September 2019 erstreckte sich die Schulung über neunzehn Abendveranstaltungen und vier ganze Samstage mit den vielfältigen Aspekten der Sterbebegleitung. Die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, der Umgang mit Schwerkranken und grundlegende Kompetenzen in der Sterbebegleitung waren Themen des Kurses. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Einblicke in die palliative Versorgung im häuslichen Bereich, pflegerische Unterstützung am Krankenbett, der Umgang mit Demenz, Seelsorge am Lebensende sowie Trauer und Trauerbegleitung waren weitere Inhalte der Schulung. Mehrere Filme ergänzten den Erfahrungsraum, den einige „alten Hasen“ im ehrenamtlichen Dienst lebendig und greifbar darstellten.

Trotz anfänglicher Skepsis und Angst vor dem heiklen Themenbereich Sterben und Tod empfanden alle Teilnehmer/innen den Kurs als persönliche Bereicherung und Gewinn. Sie beginnen nach der intensiven Vorbereitungszeit und der Übergabe der Zertifikate mit der praktischen Arbeit als ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen. Den Kurs leiteten die Koordinatorin Birgitta Radau mit Seelsorgerin Brigitte Tauscher-Bährle. Auf dem Foto fehlt eine Teilnehmerin.

Informationen über den Hospizdienst Friedrichshafen erhalten Interessierte bei der Koordinatorin, Birgitta Radau 0173 -3711226.

09.10.2019 / B. T.-Bährle

Rekord: 5. Ursula-Steib-Gedächtnistag bringt 1614 Euro

Nach Benefizaktion auf der Minigolfanlage darf sich Hospizbewegung dank großer Verlosung über erneute Rekordspende freuen.

Friedrichshafen (ded) – Bei teils strömendem Regen hat es auf dem Miniaturgolfplatz an der Uferstraße wider Erwarten einen neuen Rekord gegeben. Gemeint ist nicht etwa ein neuer Bahnrekord des dort ansässigen MGC Friedrichshafen, sondern eine Rekordspende beim am 8. Mai durchgeführten 5. Ursula-Steib-Gedächtnistag. Freuen durfte sich darüber die Pächterin und Initiatorin Britta Steib-Kreft, die glücklichen Gewinner einer erstmals über die Bühne gegangenen Verlosung und nicht zuletzt die Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V.

Dass die Rekordsumme von rund 1400 Euro des 4. Gedächtnistags, an dem „Biggest-Loser“-Teilnehmer Benjamin Manns sein T-Shirt aus der SAT.1-Sendung „The Biggest Loser“ zur Versteigerung zur Verfügung stellte, getoppt wurde, ist aufgrund der unwirtlichen Bedingungen ab dem späten Nachmittag umso überraschender. Britta Steib-Kreft, die diesen Gedächtnistag zum Gedenken an ihre Mutter aus der Taufe gehoben hat, fischte am Ende des Tages 1614,30 Euro aus der Spendenbox.

Dafür verantwortlich waren die erneut zahlreichen Kuchenspenden von Freunden und Bekannten, die von verschiedenen Firmen bereitgestellten Preise sowie Wiener, Debreziner und Getränke sowie den 600 Euro vom Losverkauf. Nicht auszudenken, wenn noch die Einnahmen vom Minigolf oder dem Tischtennis hinzugekommen wären – denn diese fielen komplett dem schlechten Wetter zum Opfer. Wie auch die Fitnesskurse, für die sich nicht allzu viele Teilnehmer finden ließen.

„Ich will mich unbedingt bei meinen Mitarbeitern, die an diesem Tag ihren Lohn spendeten, Gönnern, Nachbarn, Spender und meiner Familie bedanken, ohne die der mittlerweile doch große Aufwand nicht mehr möglich wäre“, so Steib-Kreft, die drei Tage zuvor ihren Geburtstag feiern durfte. Zu beiden Anlässen ließ es sich der Seehasen-Fanfarenzug nicht nehmen, mit jeweils starken Abordnungen am Eingangstor zu stehen. „Etwas zurückgeben“ wolle Britta Steib-Kreft mit einer Spende anlässlich der Tour des Fanfarenzugs am 1. Juni durch 23 Städte und Gemeinden, bei der sämtliche Spenden an das Kinderhospiz St. Nikolaus fließen.

„Wir bekommen schon immer wieder Einzelspenden, aber der Gedächtnistag ist eine der wenigen kontinuierlichen Einrichtungen. Der Aufwand und das Engagement sind riesig“, meinten Birgitta Radau, Koordinatorin im Ambulanten Dienst, Corinna Salomon und Silke Uhl, Leiterin des Stationären Hospizes. Ein Infostand der Hospizbewegung informierte auch diesmal über die Häfler Einrichtung, deren Station sich betroffene Menschen mit ihren Angehörigen anschauen, „sofern sie nicht ganz ins Tief gefallen sind. Dabei ist es wichtig, dass Wünsche und Ängste geäußert werden“, so Birgitta Radau.

Der überwiegende Teil wolle zwar immer noch zu Hause sterben, „viele aber auch nicht. Eine Frau war erst kürzlich froh, bei uns versorgt zu werden“. Auch Ursula Steib ist in ihren letzten Tagen von den Hospiz-Mitarbeitern ausgezeichnet umsorgt worden, weshalb ihre Tochter den Gedächtnistag ins Leben gerufen hat. Mit Info-Karten macht das Hospiz auf sich aufmerksam, „Du kannst dich vor allem drücken – aber nicht vor dem Tod“ oder „Gestorben wird immer. Darüber gesprochen zu wenig“ sind Sprüche, die nachdenklich stimmen, aber den Nagel auf den Kopf treffen. Das Hospiz baut dabei auf 15 Mitarbeiter, „die allesamt Fachkräfte sind. Sie alle müssen Erfahrung haben und schnell reagieren können“, sagt Silke Uhl, die sich auf die im Juni beginnenden Umbaumaßnahmen im Haus freut. Denn dann sollen die neun Zimmer bedeutend größer werden.

Trauercafé schließt

Das Trauercafé Lichtblick öffnet am 14. März 2019 letztmals die Pforten

Am Donnerstag 14. März 2019, von 17:00 bis 19:00 Uhr findet im
Raum 0.39 im Erdgeschoss des Franziskuszentrums Friedrichshafen letztmals ein Trauercafé statt. Alle Betroffenen und Ehemaligen sind sehr herzlich eingeladen.

Nach dreizehn Jahren beendet das Team sein monatliches Angebot im Franziskuszentrum aus räumlichen und personellen Gründen. Viele Frauen und einige Männer haben sich in diesen Jahren getroffen und ein Stück des Trauerweges begleitet. Es wurde miteinander geweint, aber auch gelacht, gegenseitig Trost gespendet und ermutigt.

Der Dank des Teams gilt zuerst den Besucherinnen und Besuchern, aber auch dem Franziskuszentrum für die Unterstützung, sowie der Hospizbewegung St. Josef.

Zurzeit gibt es noch kein Nachfolgeangebot. Für Einzelgespräche steht weiterhin Brigitte Tauscher-Bährle (07541 – 21598) zur Verfügung. Und für trauernde Eltern ist Ruth Erichsen (07541 – 25976) ansprechbar.

Ruth Weidmann
Rose Lay
Brigitte Tauscher-Bährle

27.02.2019 / B. Tauscher-Bährle, Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V.

„Endlich leben?!“

Vorstellung von Büchern zum Themenkreis bei Gessler 1862

Das Haus ausräumen? Mit Krankheit umgehen lernen? Trauer aushalten? Den Humor nicht verlieren? Den Gedanken an den Tod zulassen? – Das sind Themen, die im Alltag eher unter gehen, weil sie als schwierig und unangenehm gelten. In der Buchhandlung Gessler 1862 haben bekannte Häfler ihre Lieblingsbücher zu diesen Themen vorgestellt. Quasi durchs „Schlüsselloch“ konnten die Gäste an diesem Abend teilhaben an den Erfahrungen verschiedener Autoren.

Den Anfang machte Pfarrer Hannes Bauer von der evangelischen Bonhoeffergemeinde. Mit Begeisterung und Liebe zum Detail stellte er „Helle Tage, helle Nächte“ von Hiltrud Baier vor und machte Lust darauf, den Roman zu lesen, der zwischen der Schwäbischen Alb und Lappland spielt.

Dr. med. Elvira Kern-Nagel stellte mit „Das Anti-Krebs-Buch“ und „Man sagt sich mehr als einmal Lebewohl“ zwei Werke des verstorbenen französischen Arztes David Servan-Schreiber vor, dem es tatsächlich vergönnt war, seine Hirntumorerkrankung 18 Jahre lang zu überleben.

Monika Paulus, Einrichtungsleiterin des Franziskuszentrums seit 1998, hatte sich Robert Seethalers neuestes Werk „Das Feld“ vorgenommen. Der Roman beginnt auf einem Dorffriedhof. Der Protagonist besucht die Gräber vieler Verstorbener und erinnert sich an ihre Lebensgeschichten.
Von Jason Reynolds stammt der Jugendroman „LOVE – oder meine schönsten Beerdigungen“ . Jugendliche trauern auf ihre Art und der Autor stellt das mit schöner Leichtigkeit und humorvoll vor.

Das Kinderbuch „Der Baum der Erinnerung“ von Britta Teckentrup wurde von Dorothea Pohl vorgestellt und vorgelesen. Eine andächtige Stille folgte ihrem Vortrag. Das Buch thematisiert den Umgang mit Verlusten, sehr einfach und dennoch sehr eindrücklich; geeignet für Kinder bis ca. 10 Jahre.

„Über das Sterben“ ist ein medzinisches Sachbuch in allgemein verständlicher Sprache von Gian Domenico Borasio, Professor für Palliativmedizin. Ziel des Autors ist es, aufzuklären und Ängste zu verringern, so Dr. med Claus Fieseler, der es vorstellte. Angereichert mit Fallbeispielen stellt Borasio medzinische, aber auch pflegerische, spirituelle, ethische und rechtliche Fragen in den Mittelpunkt.

Mit „Aus die Maus“ , das mehr und weniger gelungene Todesanzeigen sammelt, und André Hellers Buch „Uhren gibt es nicht mehr – Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr“ beschloss Buchhändler i.R. Berthold Gehring die Büchervorstellung.

Das MTU-Orchester spielt fürs Häfler Hospiz

20 Jahre Stationäres Hospiz im Franziskuszentrum

Die Welt ist voller Töne und Musik – und besonders schöne Melodien konnten die Besucher des Benefizkonzerts am Sonntag, 14. Oktober 2018 hören. Die Frauen und Männer des MTU-Orchesters unter der Leitung von Reiner Hobe musizierten im Ludwig-Dürr-Saal des Graf-Zeppelin-Hauses.

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Stationären Hospizes im Franziskuszentrum hat das Orchester seit Jahresbeginn auf diesen Tag hin geprobt. Südländische Melodien und Interpretationen standen auf dem Programm. Personalchef Patrick Müller begrüßte und moderierte das Programm, mit interessanten Informationen. Dem schwungvollen Einstieg mit der Carmen-Ouvertüre folgten der „Bolero di Media Noche“ von Llano. Karibikfeeling verbreitete sich. Der Paso Doble „EspanaCani“ mit drei Solotrompeten, feuriges Spiel, gute Laune, Lust zu tanzen. Ein überaus beschwingter Nachmittag mit grandioser Kulisse auf und über dem Bodensee.

Die Besucher konnten sich zudem über die Hospizarbeit in Friedrichshafen informieren und die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ hat viele Unterschriften erhalten. Die Spenden für das Stationäre Hospiz summierten sich am Ende auf Euro 1.945,39 – eine schöne Geste der Besucher und Musiker.

Ein von Herzen kommendes „Danke schön“ gilt allen Beteiligten!

Einführungskurs für neue Ehrenamtliche abgeschlossen

Mit großer Begeisterung und Motivation nahmen zehn Frauen und ein Mann am Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter im Hospizdienst teil, den die Hospizbewegung St. Josef im Franziskuszentrum in Friedrichshafen angeboten hatte. Von Mitte Januar an bis Ende September 2018 erstreckte sich die Schulung über vierzehn Abendveranstaltungen und fünf ganze Samstage mit den vielfältigen Aspekten der Sterbebegleitung. Die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, der Umgang mit Schwerkranken und grundlegende Kompetenzen in der Sterbebegleitung waren Themen des Kurses. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, Einblicke in die palliative Versorgung im häuslichen Bereich, pflegerische Unterstützung am Krankenbett, der Umgang mit Demenz, Seelsorge am Lebensende sowie Trauer und Trauerbegleitung waren weitere Inhalte der Schulung. Mehrere Filme ergänzten den Erfahrungsraum, den einige „alten Hasen“ im ehrenamtlichen Dienst lebendig und greifbar darstellten.

Trotz anfänglicher Skepsis und Angst vor dem heiklen Themenbereich Sterben und Tod empfanden alle Teilnehmer/innen den Kurs als persönliche Bereicherung und Gewinn. Sie beginnen nach der intensiven Vorbereitungszeit und der Übergabe der Zertifikate mit der praktischen Arbeit als ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen. Den Kurs leiteten die Koordinatorin Birgitta Radau mit Seelsorgerin Brigitte Tauscher-Bährle. Auf dem Foto fehlen zwei Teilnehmerinnen.

Informationen über den Hospizdienst Friedrichshafen erhalten Interessierte bei der Koordinatorin, Birgitta Radau 0173-3711226

Hospiz sucht Ehrenamtliche

Für die ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizdienst Friedrichshafen werden interessierte und engagierte Menschen gesucht. Der aktiven Mitarbeit geht ein intensiver Einführungskurs voraus. Dieser beginnt im Januar 2019 und wird unter Federführung der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen an wöchentlichen Schulungsabenden und ganztägig an vier Samstagen durchgeführt. Für die ehrenamtliche Mitarbeit brauchen Sie freie Zeit und etwas Flexibilität. Ein unverbindlicher Informationsabend mit Vorstellung des Kursplans findet statt am Dienstag, 13. November 2018 um 19.00 Uhr im Franziskuszentrum, Franziskusplatz 1, Raum 0.39. Kursplan zum Download bei: www.hospiz-friedrichshafen.de . Vorabinformationen bei der Koordinatorin Birgitta Radau unter birgitta.radau@stiftung-liebenau.de oder unter 0173/3711226.

Vorstand der Hospizbewegung unterschreibt die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“

Anlässlich der Mitgliederversammlung am 18. Juni 2018 informierte die Vorsitzende Brigitte Tauscher-Bährle, nach dem Bericht über alle Aktivitäten im vergangen Jahr, über die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, die deutschlandweit die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender sicherstellen will.  Jeder Kranke soll rechtzeitige Informationen über seine bestmögliche Versorgung erhalten können.  Neben Anstrengungen zur Schaffung von Lehrstühlen, stärkere Einbindung des Themas in der pflegerischen Ausbildung, Aufgaben für den Gesetzgeber und die Krankenkassen geht es auch darum, ein regionales Netzwerk zu bilden. Krankenkassen, Hausärzte, Pflegedienste und Hospizgruppen stehen dabei in besonderer Verantwortung. Experten kommen zu dem Schluss, dass gute Palliativversorgung der Initiative und Unterstützung auf der höchsten politischen Ebene bedürfe. Europaweit gibt es in 22 Ländern entsprechende nationale Konsenspapiere. Ziel ist es, die „Charta“ als eines der Menschenrechte zu postulieren.

Die anwesenden Mitglieder ließen es sich nicht nehmen, die Charta ebenfalls zu unterschreiben.

Rekordspende beim Ursula-Steib-Gedächtnistag

Auch dank „Biggest-Looser“-Teilnehmer Benjamin Manns freut sich die Häfler Hospizbewegung über 1400 Euro

„Wir danken der Initiative von Britta Steib-Kreft, den zahlreichen Spendern und den Überbringern der vielen Kuchen und Torten sehr herzlich“, so die ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin Ruth Weidmann in ihrer Dankesrede an die Pächterin der Minigolfanlage, Britta Steib-Kreft, die diesen besonderen Gedenktag vor vier Jahren ins Leben gerufen hatte. Zum Gedenken an ihre Mutter, die im Häfler Hospiz verstorben ist, und an deren Geburtstag, dem 8. Mai, hat Frau Steib-Kreft eine bewundernswerte Aktion aus der Taufe gehoben und mittlerweile zahlreiche Unterstützer und Spender gewonnen, so zum Beispiel das Hotel „Traube“ in Fischbach und die Farny-Brauerei sowie Mineralbrunnen Krumbach.

Die Versteigerung eines T-Shirts von „Biggest Looser“ – Teilnehmer Benjamin Manns sowie der Auftritt des Seehasenfanfarenzugs mit 35 Mann rundeten einen tollen Nachmittag ab.
„Die Privatinitiative von Frau Steib-Kreft ist in dieser Art einzigartig und verdient großen Dank und Anerkennung“, so Birgitta Radau, Koordinatorin der Hospizbewegung.

Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V.